Unter "Vermischtes" finden sie in Zukunft Kurzberichte oder besondere Begebenheiten zur früheren Zeit unseres Ortes. Allerdings wollen wir auch über "Nennenswertes" aus unseren heutigen Tagen berichten, denn diese aktuellen Infos sind dann sicherlich für unsere Nachkommen in späteren Jahren die Dokumentationen aus früheren Zeiten. Sofern Sie in dieser Rubrik aus früherer oder aktueller Zeit etwas zu berichten wissen, würden wir uns über eine kurze Info sehr freuen.

Martin Kaulard aus Eicherscheid, ältester Sohn der Eheleute Mathias und Jahanna Kaulard geb. Heinrichs, erblickte das Licht der Welt am 01.08.1869. In Köln am 15.08.1894 zum Priester geweiht, wirkte er als Kaplan in Worringen, als Rektor in Fühlingen und als Pfarrer in Godorf, bis er 1919 in die Pfarre Efferen berufen wurde. Jeder fand bei ihm Verständnis, väterlichen Rat und eine hilfsbereite offene Hand. Bis 1941, insgesamt 19 Jahre, übernahm er das Amt des Dechanten und wurde zum Ehrendechanten des Dekanates Frechen ernannt. Er starb am 27.05.1942. Wegen seiner selbstlosen Verdienste und der allseitigen Beliebtheit ist eine Straße in Efferen bis heute nach ihm benannt.

                                            Kurt Förster - Quelle: Totenzettel 1942

Im Oktober 1936 gab es im Monschauer Land keine Arbeitslosen mehr. Die Webereien hatten genug Aufträge; die Eicherscheider Männer arbeiteten an den Talsperren Schwammenauel und Kalltal oder an der Fertigstellung der Ordensburg Vogelsang. Die allgemeine Wehrpflicht war eingeführt und die ersten Männer wurden eingezogen. Der wenig spätere Westwallbau gab vielen weiter Arbeit und Brot.

                                           Kurt Förster - Quelle:Schulchronik Eicherscheid

Lageplan von Eicherscheid mit neuen und alten Flurnamen

erstellt 1995 von Manfred Schreiber, Helmut Hermanns und Hermann Schröder

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