Chronik 1938

  • Einrichtung eines Kindergartens; erste Räumlichkeit war die im 2. Weltkrieg zerstörte alte Schule – jetzt Standort Sparkasse. 1940 zog man ins Kaufmann’sche Haus – jetzt Fam. Werden, Kirchstraße 9 gegenüber der Kirche. (aktiv bis 1944 zur Evakuierung)
  • Bau des Westwalls mit vielen Eicherscheider Helfern; viele Westwallarbeiter wohnten in Eicherscheid.
  • Anschaffung der neuen Kirchenorgel.
  • Etappenweiser Beginn des Ausbaues der Landstraße Am Gericht – Eicherscheid; 1. Etappe beginnend ab Am Gericht – „Köppche“, 2. Etappe bis Scheedwejer/Holzbach und 3. Etappe bis Ende Eicherscheid.
  • Nachrichtenbunker (Holzbach) und U-förmige Unterstände aus Holz werden „Am Scheid“ und „Brommich“ ca. 15 m tief in den Berg gebaut.
  • Nov.- Das Nazi-Regime hinterlässt die ersten Spuren: Die Gaststätte der jüdischen Familie Leo Kaufmann wird in der Reichskristallnacht (09/10.11.) mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Fam. Kaufmann war vermutlich die einzigste jüdische Familie im damaligen Kreis Monschau. L. Kaufmann wird 1938 für 6 Wochen verhaftet. Er verließ später Eicherscheid Anfang 1939 auf schnellstem Weg und ist nach Brüssel geflohen. – Siehe separater Bericht unter Geschichte/2. Weltkrieg! Siehe Foto unten zur Stoplpersteinverlegung 2017.
  • 1. Heimbach-Prozession
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